Flow-Moment am 27.02.2026 – Bewusster Konsum

Thema / Inspiration:

„Instagram-Tipp: @uglydesign zeigt all die hässlichen Produkte, die die Welt nicht braucht. Sehr unterhaltsam!“


Tagesgedanke

Es gibt Dinge, bei denen man sich wirklich fragt: Wer hatte eigentlich die Idee, dass die Welt genau das noch braucht?

Der Instagram-Account @uglydesign sammelt seit Jahren außergewöhnliche, kuriose und teilweise ziemlich absurde Designs. Dabei geht es ursprünglich gar nicht darum, uns zu erklären, was wir brauchen oder nicht brauchen. Der Account spielt vielmehr mit schlechtem Geschmack, Kitsch und ungewöhnlichem Design.

Doch genau daraus können wir eine andere Frage entstehen lassen:

Was brauche ich eigentlich wirklich?

Wir leben in einer Zeit, in der wir ständig mit neuen Produkten konfrontiert werden. Werbung, soziale Medien, Angebote und Trends zeigen uns permanent Dinge, von denen wir wenige Sekunden vorher noch nicht einmal wussten, dass sie existieren.

Und plötzlich denken wir: Das könnte ich brauchen.

Dabei kaufen wir nicht immer bewusst. Manchmal kaufen wir aus Langeweile, als Belohnung, aus Gewohnheit oder weil wir gerade mit unseren Gedanken ganz woanders sind. Wir beschäftigen uns mit Sorgen, Problemen und dem nächsten Tag und treffen nebenbei Entscheidungen, ohne sie wirklich wahrzunehmen.

Genau hier kommt bewusster Konsum ins Spiel.

Bewusst zu konsumieren bedeutet nicht, dass Du Dir nichts mehr gönnen darfst. Es bedeutet auch nicht, dass jeder Gegenstand einen lebensnotwendigen Zweck erfüllen muss. Etwas darf einfach schön sein, Freude machen oder völlig unnötig und trotzdem genau das Richtige für Dich sein.

Der entscheidende Unterschied liegt darin, ob Du Dich bewusst dafür entscheidest.

Brauche ich das? Möchte ich es wirklich? Werde ich es benutzen? Macht es mir tatsächlich Freude? Oder kaufe ich gerade nur, weil mein Kopf für einen kurzen Moment nach Ablenkung, Belohnung oder einem guten Gefühl sucht?

Bewusster Konsum beginnt deshalb nicht erst an der Kasse. Er beginnt einige Augenblicke vorher.

Vielleicht müssen wir nicht lernen, weniger zu besitzen. Wir müssen wieder lernen, bewusster wahrzunehmen, warum wir etwas besitzen wollen.

Denn zwischen „Das gefällt mir“ und „Das brauche ich“ liegt manchmal ein ziemlich großer Unterschied.

Und den erkennen wir erst, wenn wir wieder bewusst hinschauen.

MMini-Übung (3–5 Minuten)

Schau Dich heute in einem Raum Deiner Wohnung um und suche drei Dinge, die Du irgendwann gekauft hast.

Frage Dich bei jedem Gegenstand: Warum habe ich das damals gekauft? Benutze ich es heute noch? Würde ich es heute noch einmal kaufen?

Und beim nächsten Einkauf gönnst Du Dir einfach ein paar Sekunden Pause, bevor etwas im Einkaufswagen landet.

Nicht um Dir etwas zu verbieten – sondern um bewusst zu entscheiden.


🌸 Flow-Projekt 2026 – Bewusst durch das Jahr

CM Lotosblume Ankh und Triquetra - persönliches Logo von Cornelia Matyus
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