Flow-Moment am 29.01.2026 – Dankbarkeit bewusst leben
Thema / Inspiration:
„Dankbarkeit – bewusst wählen, was wirkt“
Tagesgedanke
„Schreibe drei Dinge auf, für die du dankbar bist.“
Ein einfacher Satz. Und doch verändert er etwas Entscheidendes:
unseren Fokus – Dankbarkeit bewusst leben
Dankbarkeit ist keine romantische Stimmung. Sie ist eine Entscheidung. Unser Gehirn ist darauf trainiert, Gefahren zu erkennen. Probleme – oder besser gesagt: Herausforderungen – springen uns schneller ins Auge als das Gute. Das war evolutionsbiologisch sinnvoll. Doch im modernen Alltag führt es oft dazu, dass wir Mangel stärker wahrnehmen als Fülle.
Dankbarkeit bewusst leben verschiebt diesen Fokus.
Wenn wir bewusst drei Dinge benennen, für die wir dankbar sind, aktivieren wir andere neuronale Netzwerke. Studien zeigen, dass regelmäßige Dankbarkeitspraxis Stress reduziert, das Wohlbefinden steigert und sogar Schlaf verbessern kann. Nicht, weil plötzlich alles perfekt ist – sondern weil unsere Wahrnehmung sich neu ausrichtet.
Dankbarkeit bedeutet nicht, alles schönzureden.
Sie bedeutet, bewusst wahrzunehmen, was bereits da ist.
Und manchmal sind es keine großen Dinge:
- ein ehrliches Gespräch
- ein warmer Tee
- ein klarer Gedanke
- ein Spaziergang
- ein Lachen
Dankbarkeit ist wie ein Muskel. Je öfter wir sie trainieren, desto natürlicher wird sie. Und sie verändert nicht nur unseren Blick auf den Tag – sondern langfristig unsere innere Haltung.
Vielleicht kennst du das Gefühl: Wenn du dich auf das konzentrierst, was fehlt, wird alles schwer. Wenn du dich auf das konzentrierst, was da ist, entsteht Weite. Dankbarkeit ist kein Verdrängen von Herausforderungen. Sie ist ein Gegenpol.
Und manchmal reicht es, den Tag mit drei bewusst gewählten Gedanken zu beenden, um die eigene Energie neu auszurichten.

Mini-Übung (5 Minuten)
Schreibe heute drei Dinge auf, für die du dankbar bist.
Wenn du deine Gedanken nicht lose notieren möchtest, kannst du dafür auch meine
👉 Tagebuch-Seite verwenden oder 👉 Meine Gefühlsliste nutzen.
Wichtig:
Keine Wiederholungen von gestern.
Und nichts Allgemeines wie „Gesundheit“ – werde konkret.
Nicht nur: „Ich bin dankbar für meine Familie.“
Sondern: „Ich bin dankbar für das Gespräch heute Abend.“
Spüre kurz hinein, bevor du weitermachst.
Dann öffne langsam die Augen und lächle.
💡 Hinweis für dich
Wenn du diese Übung täglich machst – selbst nur für ein paar Minuten – entsteht mit der Zeit ein kleines Ritual. Dankbarkeit wirkt besonders kraftvoll, wenn sie regelmäßig praktiziert wird.Vielleicht magst du dir jeden Abend drei Dinge notieren. Nicht perfekt. Nicht lang. Nur ehrlich.
Mit der Zeit wird daraus eine Gewohnheit – und Gewohnheiten formen deine innere Haltung.
🌸 Flow-Projekt 2026 – Bewusst durch das Jahr
