FLOW-Momant am 11.01.2026 – Was ist genung?

Thema / Inspiration:

Was ist genug?

(Inspiriert von: „Träume verwirklichen.
50 Karten für einen achtsamen Umgang mit Geld“ – Flow / Ars Edition)

Tagesgedanke

„Was ist genug?“
Diese Frage wirkt auf den ersten Blick einfach. Und doch berührt sie etwas sehr Grundlegendes. Denn in einer Welt, in der immer mehr möglich scheint, verlieren wir leicht das Gefühl dafür, wann etwas wirklich reicht.

Oft wird „genug“ von außen definiert: durch Zahlen, Vergleiche, Erwartungen. Mehr Sicherheit, mehr Besitz und vielleicht noch mehr Möglichkeiten. Doch innerlich bleibt dabei nicht selten eine Leere zurück. Nicht, weil etwas fehlt – sondern weil wir nie innehalten und fragen, was wir eigentlich brauchen.

Genug ist kein fixer Betrag. Kein Kontostand. Kein Maßstab, der für alle gilt. Genug ist individuell. Es entsteht dort, wo unsere Bedürfnisse gesehen werden – die materiellen genauso wie die immateriellen.

Manche Bedürfnisse lassen sich mit Geld erfüllen: ein sicheres Zuhause, Freiheit, Ruhe, Zeit. Andere sind davon völlig unabhängig: Verbundenheit, Sinn, Anerkennung, Lebendigkeit. Wenn wir beides nicht unterscheiden, entsteht Verwirrung. Dann versuchen wir mit materiellen Mitteln etwas zu füllen, das auf einer ganz anderen Ebene liegt.

Sich mit der Frage nach dem „Genug“ zu beschäftigen, bedeutet nicht, sich zu beschränken. Es bedeutet, bewusst zu wählen. Zu erkennen, welche Art von Leben sich für dich stimmig anfühlt – und was dafür wirklich notwendig ist.

Wie viel „genug“ für dich ist, lässt sich nicht festlegen oder vergleichen.
Diese bewusste Auseinandersetzung soll dir keine schnellen Antworten geben, sondern dir nach und nach zeigen, was „genug“ für dein Leben bedeutet.
Wenn heute noch keine Klarheit da ist, ist das vollkommen in Ordnung. Wiederhole die Übung über einen längeren Zeitraum oder immer dann, wenn sie dir in den Sinn kommt. Bewusstsein entsteht nicht auf Knopfdruck – es wächst mit Aufmerksamkeit.

Mini-Übung (3–5 Minuten)

Setze dich bequem hin und schließe die Augen.
Atme ein paar Mal ruhig ein und aus.

Frage dich dann nacheinander:

  • Was ist genug für mich?
  • Welche meiner Bedürfnisse kann Geld erfüllen?
  • Welche Bedürfnisse sind davon unabhängig?
  • Wie würde sich mein Leben anfühlen, wenn beides im Gleichgewicht wäre?

Du musst keine Antworten erzwingen. Manches zeigt sich sofort, anderes später. Allein die Frage kann bereits Klarheit schaffen. Dann öffne langsam die Augen und lächle.


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