Flow-Moment am 28.01.2026 – Mut und Komfortzone

Thema / Inspiration:

„Sich trauen heißt, einen Moment lang den Halt zu verlieren.
Sich nicht trauen heißt, sich selbst zu verlieren.“

Søren Kierkegaard (1813–1855)

Tagesgedanke

Sich trauen fühlt sich selten bequem an. Es fühlt sich unsicher an. Wackelig. Vielleicht sogar ein wenig beängstigend.

Genau das meint Kierkegaard. Der Moment, in dem wir uns trauen, ist oft der Moment, in dem wir alten Halt loslassen. Gewohnheiten, erwartungen und sicherheiten vielleicht auch Meinungen anderer.

Und doch liegt genau darin die Freiheit mit mut aus der komfortzone.

Nicht mutig zu sein bedeutet oft, in bekannten Mustern zu bleiben, in der Komfortzone. Dort ist es warm, planbar, kontrollierbar, aber dort wachsen wir nicht. Dort bleiben Träume Ideen. Und Ideen ohne Handlung verblassen.

Mut ist kein Dauerzustand. Mut ist eine Entscheidung im Augenblick.

Viele Menschen bleiben stehen, weil sie Angst haben, was andere denken könnten. Doch das Leben gehört nicht den Zuschauern. Es gehört denen, die es leben, denen die den Mut haben und die Komfortzone verlassen.

Wenn du dich traust, riskierst du vielleicht Ablehnung, zweifel und vielleicht auch Umwege. Aber wenn du dich nicht traust, riskierst du etwas anderes: Dass du dich Stück für Stück von dir selbst entfernst.

Träume brauchen Mut. Veränderung braucht Mut. Leichtigkeit entsteht oft erst nach einem mutigen Schritt. Ja, außerhalb der Komfortzone ist es manchmal unbequem, weniger kuschelig, weniger berechenbar. Doch genau dort liegt Bewegung, entwicklung und wachstum.

Andere Menschen mögen nicht verstehen, warum du deinen Weg gehst. Das ist in Ordnung, es ist nicht ihr Weg, es ist deiner. Dein Mut, deine Komfortzone zu verlassen.

Sich trauen heißt nicht, keine Angst zu haben.
Sich trauen heißt, trotz Angst zu gehen.

Und vielleicht ist genau heute ein guter Tag für einen kleinen mutigen Schritt.

Mini-Übung (3–5 Minuten)

Denke an etwas, das du schon länger tun möchtest – aber immer wieder aufschiebst.

Frage dich:
Was ist das Schlimmste, das passieren könnte?
Und dann:
Was ist das Beste, das entstehen könnte?

Oft ist die zweite Antwort größer als die erste.
Dann öffne langsam die Augen und lächle.


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